Der Wintersport hat seine Tücken

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Die häufigsten Wintersport-Verletzungen
Die Risiken von Wintersportarten sind nicht zu unterschätzen. Mit rund zwei Millionen Sportverletzungen im Jahr liegen Sportunfälle auf Platz drei in der Statistik der absoluten Sportunfälle. Vor allem Skifahren, Snowboarden und andere Wintersportarten können zu schweren Unfällen führen. Daher sollte eine Wintersport-Versicherung – gerade beim Ski- oder Snowboardfahren – mit ins Reisegepäck gehören. Grundsätzlich ist es wichtig, auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, damit der Winterurlaub nicht zum finanziellen und gesundheitlichen Fiasko wird.

Knie-, Schulter-, Ober- und Unterschenkelverletzungen
Die häufigsten Wintersportverletzungen beim Skifahren sind Knie-Verletzungen und Schulterverletzungen. Dabei unterscheidet sich die Häufigkeit der Unfälle auch in Hinblick auf das Geschlecht. Bei Frauen ist die häufigste Verletzung die Knieverletzung, da sie eine geringere Muskelentwicklung in diesem Bereich aufweisen. Bei Männern ist hingegen die Schulter am häufigsten von Verletzungen betroffen. Davon gefolgt sind Ober- und Unterschenkel, die durch die geringeren Schutzmaßnahmen Brüchen, Blessuren und Zerrungen ausgesetzt sind. Dabei sind Unterschenkel durch die Ski- und Snowboardschuhe weniger häufig betroffen als die Oberschenkel. Kopfverletzungen sind zudem auf das Fahren ohne Helm zurückzuführen und entstehen durch Stürze oder Zusammenstöße mit anderen. Die Folgen können Traumata und Gehirnerschütterungen sein. Eine weitere typische Wintersport-Verletzung ist ein Hand- oder Knöchelbruch, darunter auch der sogenannte Skidaumen. Andere Verletzungen ereignen sich zum geringeren Anteil im Wirbelsäulenbereich und auch Zerrungen, Dehnungen, Muskelfaserrisse oder Schnitt- und Schürfwunden können auftreten.

Schutz vor Verletzungen im Winterurlaub
Die Schutzausrüstung für Wintersportarten wurde in den letzten Jahren stark verbessert und erweitert. Zwar gibt es immer noch keine gesetzliche Helmpflicht, aber das Tragen eines Helmes oder Rückenprotektoren und Handgelenksprotektoren sind sowohl beim Skifahren als auch beim Snowboarden empfehlenswert. Auch gute Skischuhe, wie zum Beispiel Schalenschuhe, können Verdrehungen des Unterschenkels und Sprunggelenkverletzungen vorbeugen.

Welche Versicherungen zählen zur „Grundausstattung“ im Winterurlaub?
Ähnlich wie der Helm sind auch Versicherungen nicht verpflichtend. Sie stellen aber im Schadensfall eine sinnvolle Ergänzung dar. Mit in das Reisegepäck sollten in jedem Fall eine Unfallversicherung, eine private Haftpflichtversicherung und eine Auslandskrankenversicherung. Die Unfallversicherung deckt schwere Unfälle ab, die zum Beispiel eine Invalidität nach sich ziehen. Im Schadensfall stehen dem Versicherten eine Rente oder eine Einmalzahlung zur Verfügung. Außerdem ist eine Auslandskrankenversicherung sinnvoll, da die Behandlungskosten am Urlaubsort durch eine gesetzliche Krankenversicherung nur in der üblichen Höhe gezahlt werden. Damit ist der maximale, in Deutschland übliche Höchstbetrag gemeint. Eine Auslandsreiseversicherung kommt für die entstehende Differenz auf und leistet im Regelfall auch den Rücktransport nach Deutschland. Da die ärztliche Versorgung in anderen Ländern, wie zum Beispiel Kanada oder den USA, sehr kostspielig ist, gilt eine Auslandsversicherung als sinnvolle Zusatzversicherung. Auch wenn das Kleinwalsertal und das Allgäu dicht beieinander sind, gibt es vor allem hier Unterschiede die man bedenken sollte.